Liebe ist ein hohes Gut. Sie zum Thema eines Gedichtes zu machen, kann eine Herausforderung, aber auch ein Geschenk sein. Was gibt es Schöneres als die Liebe? Sie verbindet zwei Menschen miteinander. Kurze Liebesgedichte, wie die wunderbaren Liebesgedichte von Heinrich Heine, sagen alles aus, was nötig ist, um Gefühle mittels Schrift zu transportieren.
Liebesgedichte müssen nicht seitenlang sein. Kurze Liebesgedichte, die die wichtigsten Wörter enthalten, um Liebe mitzuteilen, sind aussagekräftig genug und bedürfen keiner weiteren Wörter. Der Leser erhält so die Möglichkeiten, sich in das Gedicht hineinzudenken und, bei offenem Ende, sich selbst einen Schluss zu überlegen. Das ist das Schöne an Gedichten, sie erzählen rhetorisch vollendet und wunderbar poetisch eine Geschichte, Stimmungen, die Gefühlswelt und vieles mehr. Die Liebesgedichte von Heinrich Heine sind der perfekte Einstieg für Neulinge. Kurz und knapp kommt er in seinen Gedichten auf den Punkt. Sie beginnen immer mit den Worten des Titels und erzählen im weiteren Verlauf bildhaft von der Liebe, von Herzen, Lippen und Küssen.
In unterschiedlichem Versmaß sind die Liebesgedichte von Heinrich Heine geschrieben worden. Sie handeln von Romantik und Sehnsucht. Kurze Liebesgedichte schrieb der Dichter überwiegend in der Ich-Form, die Liebste wird mit Du angesprochen. Er beobachtet sie, zehrt nach ihren Küssen, gesteht seine Liebe, aber auch den damit verbunden Schmerz. Wie eine zarte Blume, die im Blumenmeer des Gartens untergehen kann, beschreibt Heinrich Heine in seinem Liebesgedicht “Ich wandle unter Blumen …” sein Empfinden. Er schwebt und sucht bei der Geliebten, Halt. Die Liebesgedichte von Heinrich Heine entführen den Leser in die wunderbare Welt der Liebe. Ein begnadeter Dichter schrieb kurze Liebesgedichte und bringt damit das Wesentliche auf den Punkt.